WM ohni Scheiss – Tag 30 / Viertelfinale

tägliche Randbemerkungen von Herrn Kikos zum Männergekicke um den Weltpokal der Nationen 2026

Juli 10, 2026

SPANIEN – BELGIEN 2 – 1
 
In etwa wie das Viertelfinale gestern. Ein Team bemüht sich um Spielkontrolle und das Belagern des generischen Strafraums. Das andere Team blockt geschickt ab und harrt auf Konter. In Halbzeit eins gelingt der spanischen Belagerung das einsnull und einem belgischen Konter das einseins. Hälfte zwei ähnlich, nur dass sich die Spanier schwertun, die Lücke zu finden und die Belgier, zu kontern. Erst als Verlängerung droht, fällt das zweieins durch Fernschuss und Abstauber, begünstigt durch belgischen Torwartpatzer.
 
Klatsch: Mir wurde nahegelegt, in meinen Randnotizen auch mal auf Zielpublikum wie das der Zeitschrift „Gala“ einzugehen.
Nun denn:
Der belgische Startorhüter Thibaut Courtois musste nach 70 Minuten verletzungsbedingt raus. Vermutlich die Folge von negativem Karma. Courtois hatte dreizehn Jahre zuvor, die damalige Freundin seines Nationalmannschaftskollegen Kevin de Bruyne gepoppt. Seitdem finden sich die beiden Fussballbelgier doof. Nicht nur wegen der flämisch-wallonischen Antipathie, sondern auch aus persönlichen Animositäten. Selbst auf dem Rasen sind sie sich nicht grün. Gut, dass Courtois ganz hinten und de Bruyne eher vorne agiert. Aber Karma ist geduldig und lässt sich nicht lumpen. Der für Courtois eingewechselte Lammens patzte prompt und so nahm das Schicksal seinen Lauf. De Bruyne wurde übrigens auch ausgewechselt. Kein Wunder. Hatte seine Ex doch verlauten lassen, sich nur aus Rache, an Courtois rangeschmissen zu haben. Kevin hatte nämlich zuvor ihre beste Freundin vernascht. Nun hat das Karma bis zum diesjährigen Viertelfinale gewartet, um poppwütigen Belgiern eins reinzuwürgen. Interessantes Timing.