WM ohni Scheiss – Tag 13

tägliche Randbemerkungen von Herrn Kikos zum Männergekicke um den Weltpokal der Nationen 2026

Juni 23, 2026

 
NORWEGEN – SENEGAL 3 – 2
 
In Hälfte eins fehlt beiden Präzision, Tempo und Struktur. Statt dessen viele Fehler und Gekicke. Kurz vor der Pause gelingt Norwegen immerhin das einsnull und zwei vermasselte Grosschancen für Halland. Der trifft aber gleich nach der Pause, zwonull. Senegal wacht endlich auf. 5 Minuten später zwoeins. 5 Minuten später Halland, dreieins. Senegal bemüht aber mit wenig Zwingendem. Erst in der Nachspielzeit macht Sarr seinen zweites Tor zum dreizwo, zu spät für die finale Aufholjagd.
 
Lieblinsszene: La Ola kommt dem norwegischen Publikum spanisch vor. Drum praktizieren sie mit dem sogenannten „Wikingerrudern“ einen eigenen Unterhaltungsklimbim.
 
JORADNIEN – ALGERIEN 1 – 2
 
Algerien hat in Hälfte eins über 70% Ballbesitz, das Tor macht aber Jordanien. Auch nach der Pause hat Algerien die primäre Ballkontrolle, nun aber auch mit Strafraumszenen und Abschlüssen. Nach über einer Stunde mit Belohnung: Ecke, Tor, einseins. Zehn Minuten vor Schluss, erneut Algerien Ecke, Tor, einszwei.
 
Lieblingsszene: schlafendes Kind auf Tribüne.
 
PORTUGAL – USBEKISTAN 5 – 0
 
Mit seinen offensichtlich bescheidenen Mitteln, ist das usbekische Team gegen lustvoll aufspielende Portugiesen derart überfordert, dass sogar Ronaldo zwei Tore gelingen.
 
Mein Lieblingstor: Das Fünfnull von Rafael Leao
 
ENGLAND – GHANA 0 – 0
 
Während mit dem Rücktritt Keir Starmers ein politischen Beben das Vereinige Königreich erfasst hat, bleibt ein Beben beim Spiel des englischen Teams auf dem Platz aus. Es spielt dominant, bis auf einen satten Pfostenkracher und anschliessendem drübersemmeln von Kane gegen Ende, ohne nennenswerte Torgefahr. Ghana defensiv kompakt und resolut – ohne nennenswerte Torgefahr.
 
Liebelingsszene: Die englische Doppelchance zum Schluss. Erst wird der ghanaische Pfosten angeköpft, den Abpraller haut Kane aus 5 Meter Entfernung in den Nachthimmel.